Das Berliner Schwarze Craft Beer mit Ginseng und Maca im Test

Nachdem wir uns letztes Mal eingehender mit den Kühlboxen befasst haben, (hier geht es zum Testbericht) steht heute der passende Inhalt auf dem Prüfstand. Das Testbier wird in den praktischen Longneck-Flaschen bereit gestellt und wird mit Ginseng und Maca abgefüllt. Mit einem Alkoholgehalt von 6,50%vol. ist das Schwarzbier der passende Begleiter auch an heißen Tagen. Ich bin neugierig geworden, was den dunklen Gerstensaft angeht. Und das, obwohl ich mir aus Schwarzbier eigentlich überhaupt nichts mache.

Zum Markenzeichen gehört das Variantenreichtum und Individualität, Massenabfüllungen sind passé. Das erhält meine volle Unterstützung.

Erste Kostprobe fällt sehr gut aus

Der erste Schluck des Berliner Schwarzbieres

Der erste Schluck des Berliner Schwarzbieres

Weil ich keine Bierexperte bin, habe ich mich im Vorfeld einmal schlau gemacht und einmal auf die Testberichte geblickt. Dabei soll es sich um einen leicht würzigen Geruch handeln, der zudem noch einen Hauch von Gras mitbringt. Fragezeichen??? Leider habe ich keinen sehr exquisiten Gaumen und befürchte nicht sehr viel von dem herausschmecken zu können. Nun werde ich einmal meinen ersten Schluck nehmen. Einen Moment, bitte….

leicht süß und mit Kräutern versetzt

leicht süß und mit Kräutern versetzt

….Fertig. Der erste Schluck ist geschafft. Ich schmecke leckere Kräuter und finde ein leicht süßes Bier vor, das unbedingt kalt getrunken werden sollte. Am besten zwischen 6-8 Grad Celsius wie ich gelesen habe. Nach meinem ersten Testschluck gehe ich nun schon etwas mutiger an meinen Biertest und bin begeistert. Im Abgang schmeckt das Nass etwas herber, was mir persönlich aber sehr entgegen kommt. Ich habe auch gelesen, dass es sich um einen röstmalzigen Geschmack handelt. Ohne im Vorfeld zu wissen was das bedeuten soll, habe ich das schmecken können.

Das Berliner Schwarze im Preistest

Black Craft Beer aus Berliner Brauerei

Black Craft Beer aus Berliner Brauerei

Das Berliner Schwarze Craft Beer mit Ginseng und Maca gibt es für 3 Euro pro Flasche. Das ist für einen Nicht-Bierkenner nicht gerade preiswert, angesichts des handwerklich hochwertigen Biers jedoch seinen Preis wert. Da es sich hier um ein Spezialbier handelt, ist ein höherer Preis durchaus vertretbar. Insgesamt ziehen wir in der Kategorie „Preistest“ einen Punkt ab.

Craft Beer ist alles andere als Massenabfertigung

eigentlich mit kräftigem Essen kombinieren...

eigentlich mit kräftigem Essen kombinieren…

Auf der hauseigenen Internetseite habe ich mich über das Craft Bier informiert und wollte mal in Erfahrung bringen, was ein Craft Bier eigentlich ausmacht. Auch darauf hat der Hersteller eine Antwort parat. So definiert sich das besondere Getränk als „handwerklich, experimentierfreudig und kleinteilig hergestelltes Bier“, das von engagierten Braumeistern abgefüllt wird. Der unverwechselbare Geschmack ermöglicht schmackhafte Zutaten wie Hefe, Malz und Hopfen. Mit „Individualität und des Variantenreichtums“ sagt das Premiumbier dem „seelenlosen Massenprodukt“ den Kampf an.

Mein Testfazit nach erster Kostprobe

vielleicht etwas teuer, aber toller Geschmack

vielleicht etwas teuer, aber toller Geschmack

Vor meinem ersten Biertest war ich schon ein wenig nervös. Meine Angst bestand darin, dass ich nicht das schmecke was ich schmecken soll. Aber weit gefehlt!!! Das, was mir der Hersteller versprochen hat, konnte das Bier auch erfüllen. Aus den anderen Testberichten habe ich etwa eine durchschnittliche Bewertung von 70 Prozent herauslesen können. Das sind 7 von 10 Punkten. Dem schließe ich mich nicht an und vergebe die fast perfekte Punktzahl von 9. Einzig der etwas hohe Flaschenpreis verhindert die absolute Höchstwertung. Das liegt aber auch daran, weil ich die bekannten Biere gewohnt bin.

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